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               Ausgabe 15 / März 2021



Nährstoffbericht bestätigt: Emsland und Grafschaft Bentheim erfüllen Vorgaben zur Düngung

Einmal im Jahr erscheint der sogenannte Nährstoffbericht für Niedersachsen. Dieser führt auf wie viele Nährstoffe z.B. durch die Tierhaltung anfallen und wie viel z.B. durch Pflanzen Düngung verbraucht werden. Der Bericht wird von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt. Vor kurzem stellte Barbara Otte-Kinast den aktuellen Nährstoffbericht vor: „Die Überschüsse schrumpfen deutlich und zeigen eine sehr positive Entwicklung“. Beim Vergleich zu den Vorjahren wird deutlich, ob Ziele erreicht und Obergrenzen eingehalten werden. „Landwirte haben Probleme erkannt, an ihrem Nährstoffmanagement gearbeitet und zum wiederholten Mal bessere Ergebnisse erzielt“ betont Georg Meiners, Präsident der VEL. Die N-Ausbringung durch Wirtschaftsdünger liegt im Emsland mit 157 kg N/ha deutlich unter der maximalen Menge von 170 kg N/ha.

Eine Vielzahl von Maßnahmen tragen zum Umweltschutz bei:
Angepasste Fütterung, damit weniger Stickstoff und Phosphor ausgeschieden werden.
Das Motto lautet: „Fütterung nach Bedarf“, damit keine überschüssigen Nährstoffe in der Gülle landen. So haben es die Landwirte durch Futterumstellung geschafft die Nährstoffe in der Gülle zu reduzieren und Futterkosten einzusparen.

Schaffung von Lagerraum für Wirtschaftsdünger
In den letzten Jahren haben viele Landwirte in zusätzlichen Güllelagerraum investiert. Dadurch wird weniger Gülle im Spätsommer und Herbst ausgebracht. Diese Gülle kann zusätzlich im Frühjahr genutzt werden, denn dann fängt die Pflanze an zu wachsen und benötigt die Nährstoffe.

Mehr Wirtschaftsdünger aus der Region exportieren
Das Emsland und die Grafschaft Bentheim haben eine hohe Viehdichte im Verhältnis zur landwirtschaftlichen Nutzfläche. Regionen im östlichen Niedersachsen hingegen sind Gunststandorte für Ackerbau. Um das auszugleichen, nutzen die hiesigen Landwirte anerkannte Nährstoffvermittlungsdienste wie beispielsweise den Agro-Vermittlungs-Dienst (AVD). Von der Vermittlung der Nährstoffe profitieren beide Seiten.

Modernste Technik erleichtert zielgenaues Ausbringen
Durch Bodenproben und genaue Bedarfsermittlung ist es möglich, dass alle vorliegenden Ergebnisse exakt aufeinander abgestimmt werden. Zusätzlich investieren viele Landwirte in unterschiedliche Ausbringtechniken. Durch bodennahe Ausbringung bzw. direkte Injektion in den Boden werden Emissionen und Geruchsbelästigungen reduziert.

Umfangreiche Beratung der Landwirte
Positive Auswirkung auf das Düngemanagement der Landwirte hat auch eine gute Beratung durch z.B. die Beratungsringe und die Landwirtschaftskammer. Anhand von Bodenproben, Pflanzenuntersuchungen und Feldversuchen kann der Bedarf der Pflanze immer besser analysiert werden. Dies hat das Düngeverhalten vieler Landwirte positiv beeinflusst und hat dazu geführt, dass laut Nährstoffbericht im erheblichen Maße Mineraldünger eingespart worden ist. Diese Beratung soll auch zukünftig unter der Regie des jährlich tagenden Runden Tisches „Nährstoffmanagement“ gestärkt werden, um die Düngung in der Region noch effektiver und umweltgerechter zu gestalten.

Viele dieser beschriebenen Maßnahmen sind sehr kostenintensiv und führen bei niedrigen Erlösen für z.B. Milch und Fleisch auch in unserer Region leider zu abnehmenden Rinder- und Schweinebeständen. Der aktuelle Nährstoffbericht zeigt, dass die Landwirte im Emsland und der Grafschaft Bentheim die Herausforderung angenommen haben und auch zukünftig Grundwasserschonend wirtschaften. „Ohne das entschlossene und engagierte Handeln unserer Landwirtinnen und Landwirte wäre diese positive Entwicklung auf Landesebene nicht möglich gewesen“, betonte Ministerin Barbara Otte-Kinast.
 


Landwirte pflanzen gemeinsam mit 95 Kindergärten Sonnenblumen
Ein Drittel aller Ortsvereine beteiligen sich an der Sonnenblumenaktion für Kindergärten. Landwirte und insgesamt über 3000 Kinder pflanzen zusammen Sonnenblumen. Das Kind mit der größten Sonnenblume gewinnt vor den Sommerferien einen Hofbesuch für sich und seine Gruppe auf einem Hof in der Nähe. Der Vechteland Agrarhandel aus der Grafschaft Bentheim sponsert Sonnenblumen Kerne für das gesamte VEL Gebiet und unterstützt so die Landwirte bei ihrer Imagearbeit. Zudem entsteht mit dieser Aktion ein wichtiger Kontakt zu den Erziehern/innen als Multiplikator zu unseren zukünftigen Verbrauchern. Die Kinder sollen selbst in der Erde graben, sich um ihre Pflanzen kümmern und sehen wir die Pflanzen sich entwickeln und in die Höhe wachsen. Durch Kinderbücher über den Bauernhof, Poster und Infomaterialien zu landwirtschaftlichen Themen soll so, trotz Corona, Landwirtschaft vermittelt werden. Um auch die Erzieher/innen mit in Boot zu holen, haben auch diese Informationsmaterialien zum Thema Landwirtschaft bekommen. Zudem wurden sie über Angebote und Ideen informiert, wie Landwirtschaft kindgerecht vermittelt werden kann. Die Aktion wird durch Bilder dokumentiert und soll in den regionalen Zeitungen, sowie Social Media verbreitet werden. So kann mit kleinem Aufwand eine große Wirkung mit positivem Image erreicht werden!


Düngerecht

Das Merkblatt zum Düngerecht gibt es auch zum Ausdrucken als Download auf unserer Homepage : https://www.landvolk-emsland.de/downloads/


Tierwohl: Landwirte brauchen Planungssicherheit
Landvolk: Der Machbarkeitsstudie muss Umsetzungswille im Baurecht folgen„Die Machbarkeitsstudie mit ihren Finanzierungsvorschlägen für mehr Tierwohl liegt nun zwar vor, aber jetzt muss die Politik auch zeigen, dass sie Willens ist, uns Landwirte und Tierhalter bei der Umsetzung für ein Mehr an Tierwohl auch zu unterstützen“, fordert Georg Meiners Präsident der VEL. Dazu gehört vorrangig, dem Vorschlag des Bundesrates für das sich im parlamentarischen Verfahren befindliche Baulandmobilisierungsgesetz zu folgen, um den Umbau zu Tierwohlställen zu ermöglichen. Es sei weder dem Tier- und Naturschutz noch der Gesellschaft damit gedient, mit diesen wichtigen Themen Wahlkampf zu machen. Die VEL hat dafür in der Vergangenheit eigens ein Gutachten erstellen lassen, welches die notwendigen Änderungen im Baugesetzbuch sowie den Umweltrechten aufzeigt.
„Wir Landwirte benötigen verbindliche Zusagen und Versprechen, die über den Wahlkampf hinausgehen. Man kann nicht laufend mehr Tierwohl predigen, dann aber die Landwirte beim Stallumbau in der Warteschleife lassen“, erklärt Meiners und fordert die Verantwortlichen in der Politik zum Handeln auf. Aktuell finden die parlamentarischen Beratungen zum sogenannten Baulandmobilisierungsgesetz statt. „Das Baugesetzbuch ist somit „offengestellt“. Jetzt heißt es, die rechtlichen Voraussetzungen festzulegen, damit wir Tierhalter bei den zuständigen Baubehörden vor Ort endlich eine Genehmigung für einen tierwohlgerechten Umbau unserer Ställe bekommen“, erläutert Meiners weiter. Schon im Vorfeld habe das Landvolk die Vorschläge der Borchert-Kommission wohlwollend zur Kenntnis genommen, sofern die Bezahlbarkeit gewährleistet ist. „Auch die Machbarkeitsstudie fordert, dass für mehr Tierwohl in den Ställen deutliche genehmigungsrechtliche Erleichterungen für den Tierwohlstallbau stattfinden müssen“, führt Meiners weiter aus.
Auch auf niedersächsischer Ebene hatte der interministerielle Arbeitskreis Tierschutz (IMAK) diese Erleichterungen gefordert, weshalb sich auch das Land im Bundesrat für die Änderungen erfolgreich eingesetzt hatte. „Jetzt ist also die Politik mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner am Zuge, die Pflöcke einzuschlagen“, fordert Jörn Ehlers, Vizepräsident des Niedersächsischen Landvolkes, die Politik zum Handeln auf. Auch die SPD sei gefragt, da sie aktuell den auch von den kommunalen Spitzenverbänden begrüßten Vorstoß des Bundesrates blockiere. Die Möglichkeit des Um- und Neubaus bei Ställen mit höheren Tierwohlstandards sei aber für die Umstellung der Nutztierhaltung in Deutschland zentrale Voraussetzung. „Dazu muss es laut Baurecht erlaubt sein, die betroffenen Ställe zu verändern, im Sinne des Tierwohls zu erweitern und notfalls durch einen vergleichbaren Neubau zu ersetzen, ohne die Tierzahl zu erhöhen. Unsere Landwirte stehen in den Startlöchern und warten auf den Startschuss. Ohne diesen ersten Schritt im Baurecht sind unsere Landwirte zur Vollbremsung und zum Ausstieg gezwungen“, erklären Georg Meiners und Jörn Ehlers abschließend.


Pflanzenschutzmittelkartell - Schadensersatz
Sicherlich ist über die Fachpresse bereits bekannt, dass das Bundeskartellamt zu Beginn des Jahres 2020 Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 154,6 Mio. Euro gegen sieben Großhändler von Pflanzenschutzmitteln und deren Verantwortlichen wegen Absprache über Preislisten, Rabatte und einige Einzelpreise beim Verkauf an Einzelhändler und Endkunden in Deutschland verhängt. Bußgeldpflichtig sind die AGRAVIS Raiffeisen AG Hannover/Münster, die AGRO Agrargroßhandel GmbH & Co. KG Holdorf, die BayWa AG München, die BSL Betriebsmittel Service Logistik GmbH & Co. KG, Kiel, die Getreide AG Hamburg, die Raiffeisenwaren GmbH Kassel und die ZG Raiffeisen eG Karlsruhe.  

Es liegt somit die Vermutung eines Schadens vor. Diese Feststellung hat auch Bindungswirkung (§ 33b GWB) für etwaige Schadensersatzforderungen von Landwirten, die direkt oder über Zwischenhändler bei diesen Großhändlern Pflanzenschutzmittel bezogen haben. Ein Schaden ist auch nicht etwa dann ausgeschlossen, wenn Abnehmer Genossen und die Kartellanten Genossenschaften sind. Ohnehin haften die kartellbeteiligten Großhändler für den Schaden jedes einzelnen Landwirts grundsätzlich jeweils als Gesamtschuldner (§§ 830, 840 BGB). Ein Landwirt könnte also seinen Schaden sogar bei einem Großhändler geltend machen, bei dem er weder unmittelbar noch mittelbar Pflanzenschutzmittel bezogen hat.  

Aufgrund der uns bekannten Informationen gehen wir davon aus, dass nach den besonderen Verjährungsregeln des Kartellrechts (§§ 33h, 186 GWB) für alle direkten oder indirekten Bezüge von Pflanzenschutzmitteln bei den betroffenen Großhändlern Schadensersatz ab dem Jahr 2005 gelten gemacht werden könnte, während Ansprüche aus früheren Bezügen verjährt sein dürften.

Der Schadensanspruch berechnet sich aus der Differenz zwischen dem Preis, der für die jeweiligen Bezüge gezahlt worden ist und dem Preis, der gezahlt worden wäre, wenn es keine Kartellabsprachen gegeben hätte.

Voraussetzung für die Geltendmachung des Schadens ist der Nachweis über die direkten und indirekten Bezüge und die gezahlten Preise für die eingekauften Pflanzenschutzmittel bei den entsprechenden Händlern. Hierbei sind möglichst die entsprechenden Kaufbelege, Rechnungen oder Lieferdokumente vorzulegen. Zudem wird es erforderlich sein, den Preiseffekt des Kartells mittels eines Gutachtens nachzuweisen. Dies ist mit nicht unerheblichen Kostenrisiken verbunden, da insbesondere auch die „Gegenseite“ alle Mittel zur Abwehr der Klagen aufbieten wird. 

Als Landvolk sehen wir uns daher in der Pflicht, Sie über die Möglichkeit, Schadensersatz geltend zu machen, zu informieren. Letztlich müssen Sie entscheiden, ob Sie ggf. aus dem Kartellrechtsverstoß herrührende Schäden geltend machen wollen. Wir sind gerne bereit, Sie hierbei zu unterstützen.

Welche Optionen haben Sie: 
Klägergemeinschaft - Modell 1 (ohne Prozesskostenrisiko)

Mit Herrn Rechtsanwalt Dr. Gussone von der auf das Kartellrecht spezialisierten Kanzlei MJG Rechtsanwälte aus Berlin konnte sich der Landvolkverband auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen.MJG Rechtsanwälte arbeiten mit einem „Prozessfinanzierer“ zusammen, womit sichergestellt ist, dass für klagende Landwirte kein Kostenrisiko besteht. Der Finanzierer übernimmt folglich im Fall einer erfolglosen Klage die Prozess- und Gutachterkosten. Im Gegenzug erhält er im Erfolgsfall eine Kostenquote in Höhe von 25 % der zugesprochenen Entschädigung, der geschädigte Landwirt bekommt folglich seinen Schaden in Höhe von 75 % ersetzt. Diese Zusage des „Prozessfinanzierers“ erfolgte bezüglich der in den neuen Bundesländern auf Initiative der dortigen Bauernverbände gebildeten Klägergemeinschaft. Dr. Gussone geht davon aus, dass diese Quote auch für „unsere“ Klägergemeinschaft gelten wird.

Wie geht es weiter?Registrierung der klageinteressierten Mitglieder (Beitritt zur Klägergemeinschaft) und Feststellung der Mitgliedschaft

Klageinteressierte Mitglieder der Kreisverbände können sich auf einer vom Landesverband eingerichteten Website unter folgendem Link für eine Klage registrieren:
http://psmklage.landvolk.net

Dies ist seit dem 22.02.2021 möglich.


Um sicherzustellen, dass die registrierten Landwirte auch Mitglied in ihrem Kreisverband sind, wird wie folgt verfahren:
  • Nach erfolgter Online-Registrierung erhält die Anwaltskanzlei „MJG Rechtsanwälte“ unmittelbar eine E-Mail mit den Eingabedaten inklusive der Mitgliedsnummer.
  • Die Anwaltskanzlei ermittelt über die angegebene Mitgliedsnummer den zuständigen Kreisverband und leitet die ihm zugegangene Registrierungs-E-Mail an den im Kreisverband zuständigen Mitarbeiter weiter.
  • Der Kreisverband prüft die Mitgliedschaft und bestätigt diese gegenüber der Anwaltskanzlei „MJG Rechtsanwälte.
  • Die Anwaltskanzlei wird sich dann mit dem Mitglied in Verbindung setzen.
Registrierungsfrist
Die Landwirte werden sich bis zum 15.04.2021 online registrieren können. „Nachzügler“ werden aber auch noch bis Ende August berücksichtigt.Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass auch die klageinteressierten Mitglieder, die sich bereits in unserer Geschäftsstelle in Aschendorf gemeldet haben, sich auf der eingerichteten Website für den Beitritt zur Klägergemeinschaft registrieren müssen.

Nachweis des Pflanzenschutzmittelbezugs über Belege
Die Kläger müssen nachweisen, dass sie Pflanzenschutzmittel im Zeitraum von 1998 bis 2015 bezogen haben. Für die ökonomische Schadensschätzung im Vergleichszeitraum sollten auch die Einkaufsbelege von 2016 – 2020 vorgelegt werden.
Die Belege sind im PDF-Format an MJG Rechtsanwälte zu übermitteln. Dies wird voraussichtlich über ein Hochladen auf einen Server erfolgen. Dies soll nach dem Ende der Registrierung (15.04.2021) erfolgen. Einzelheiten werden von der Anwaltskanzlei zu gegebener Zeit mitgeteilt.Die digitale Belegerfassung (Erstellen von pdf-Dateien) kann von den Landwirten selbst oder regionalen Dienstleistern vorgenommen werden. Die Mitarbeiter der Geschäftstellen in Aschendorf, Lingen, Meppen und Neuenhaus werden hierbei den Mitgliedern helfend zur Seite stehen. Soweit das Einscannen von Rechnungen durch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle erfolgt, wird diese Dienstleistung nach Aufwand abgerechnet und in Rechnung gestellt. Die Klagen werden voraussichtlich Ende 2021 erhoben.

Klägergemeinschaft – Modell 2 (mit Prozesskostenrisiko)
Sollten Mitglieder willens sein, das Prozesskostenrisiko zu tragen, bitten wir um entsprechende Hinweise. Der Landvolkverband wird dann auch hier zur Bildung einer Klägergemeinschaft initiativ werden.


Wir werden Sie weiter auf dem Laufenden halten.



Bienenfreundlicher Landwirt

Insekten, wie die vielfältigen Wildbienen, spielen eine wichtige und große Rolle in der Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. Für gute Ernten und die ökologische Artenvielfalt von Pflanzen ist es daher unerlässlich, den Insekten ausreichenden und ansprechenden Lebensraum anzubieten. Hierfür gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, um dies zu bewerkstelligen. Aus den Maßnahmen ergeben sich natürlich auch große Chancen für den Umweltschutz, welche im Rahmen der Imagearbeit um die Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“ genutzt werden.
Jeder Hof, der mindestens fünf Punkte in zwei Kategorien auf dem Maßnahmenblatt sammelt, qualifiziert sich für die Teilnahme an der Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt 2021“. Kann der Teilnehmer eine Mitgliedschaft in einem der fünfzehn tragenden Kreislandvolkverbände der Imagekampagne „Echt grün – Eure Landwirte“ nachweisen, so steht ihm ein kostenloses Aktionspaket zur Außenkommunikation zur Verfügung. Das Kommunikationspaket umfasst dabei neben Onlinebannern für die Webseite auch mehrere Aufkleber mit dem Signet „Bienenfreundlicher Landwirt 2021“ und dazu passende Hof- und Feldrandschilder, die an den Blühstreifen oder auf dem Hof aufgestellt werden können. Individualisiertes Material lässt sich ebenso auf Wunsch anfertigen.
Anmeldeformular gibt es hier: https://www.landvolk-emsland.de/downloads/


Aktuelles von ECHT GRÜN


2021 als Jahr des Arten- und Klimaschutzes
Die Imagekampagne „Echt grün – Eure Landwirte“ widmet sich in diesem Jahr verstärkt den Themenumfeldern Artenschutz und Klimaschutz. Neben einer erfolgreichen ersten „Klimaakademie“ an der Landwirte aus dem gesamten Kampagnengebiet teilnehmen und viele Vorschläge zum Thema Klimaschutz einbringen, wurde auch eine Live-Diskussion auf Facebook mit einem „Fridays for future“-Aktivisten geführt.
In Sachen Artenschutz startete in diesem Jahr bereits zum dritten Mal die Aktion „Bienenfreundlicher Landwirt“, an der letztes Jahr rund 450 Landwirte teilnahmen. Anmeldungen sind in diesem Jahr auch online unter www.eure-landwirte.de/bfl-21 möglich. Teilnehmenden Landwirten wird ein kostenloses Aktionspaket mit Feldrandschild und anderen Materialien kostenfrei zugeschickt.




Mähtod vermeiden

Die Frühmahd steht vor der Tür. Dieser Termin fällt wie immer in die Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere, die in Wiesen und Grünroggen ihren Nachwuchs aufziehen. Doch „Ducken und Tarnen" schützt zwar vor dem Fuchs, nicht aber vor dem Mäher. Im Emsland und der Grafschaft Bentheim wachsen auf 40.000 ha Ackergras, Grünroggen und Grünland, die zum Teil mehrmals jährlich gemäht werden. Die Bewirtschafter dieser landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen in der Pflicht den Mähtod bestmöglich zu vermeiden.
Eine gemeinsame Aktion zur möglichen Mähtodvermeidung möchten die Landesjägerschaft und die Jägerschaften vor Ort, die VEL, die Gruppe „Land schafft Verbindung“, die Landwirtskammer und der Biotopfond im Emsland und der Grafschaft Bentheim in Bewegung setzen.
Unterstützt werden  sie hierbei von der Maschinenfabrik Krone, die freundlicherweise 400 akustische Signalgeber zur Anbringung an die Mähgeräte zusammengebaut hat.

Diese können ab sofort per Mail unter thordsen@landvolk-emsland.de bestellt werden. Ein Signalmelder kostet 30€ zzgl. 3,90€ Versand. Bitte Rechnungsadressat, Adresse und Menge angeben. Empfohlen wird gleich zwei Melder zu erwerben, damit beim Einsatz ein Ersatzgerät zur Verfügung steht.
Weitere Informationen hier zum Download.



Winter-Online-Veranstaltungen


Traditionell finden in den Wintermonaten die Ortsvereinsversammlungen statt. Der Kreisgeschäftsführer und der Vorsitzende Landwirt berichten über aktuelle Geschehnisse in der VEL. Aufgrund von Corona konnten diese im vergangenen Winter nicht stattfinden. Aus diesem Grund haben wir die Winterveranstaltungen im Online-Format veranstaltet. Eingeladen wurde über die Verteiler-Gruppen der Ortsvereinsvorsitzenden.
Neben der Grafschaft-Bentheim haben auch die Kreisvereine Aschendorf und Meppen ihre Mitglieder über dieses neue Format über die aktuellen Themen informiert. So konnten wir in Summer über 700 Landwirte erreichen. Wir freuen uns, dass alles gut geklappt hat und sich so viele zugeschaltet haben.



Zwei neue Mitarbeiterinnen in Lingen

Moin, ich bin Kirsten Braakmann, 23 Jahre alt und komme aus den kleinen Ort Hardingen in der Grafschaft Bentheim. Zuhause bewirtschaften wir (mein Vater, meine Mutter und ich) einen Milchviehbetrieb. Nach einem typischen Werdegang zur Landwirtin habe ich die zweijährige Fachschule in Nordhorn besucht und diese dann als Agrarbetriebswirtin erfolgreich abgeschlossen. In meiner Freizeit spiele ich Fußball in der 1. Damenmannschaft des SV Rot Weiß Lage.
Für mich war schon damals klar, dass ich den elterlichen Betrieb weiterführen möchte, so habe ich mir schon früh das Ziel gesetzt, den Hof später zu übernehmen. Doch der Reiz, mich weiterzuentwickeln und Neues zu lernen, war groß.
Nun bin ich sehr froh, dass ich das Team in Lingen zusätzlich unterstützen darf. Ich bin drei Tage die Woche für Sie da und kann Sie im Bereich Strom und Gas, sowie bei den Grünen Dienstleistungen, wie GAP und Dieselbeihilfe beraten.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!


Mein Name ist Aurelia Schillingmann,   ich bin 24 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Dalvers. Dieses Örtchen liegt im Osnabrücker Land und gehört zur Gemeinde Berge. Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne bei meinem Pferd Mercedes. Vor Kurzem erst wurde ich in den Diözesanvorstand gewählt und freue mich schon darauf mein Netzwerk zu erweitern und ortsansässige KLJB Gruppen zu unterstützen.    
Zudem beschäftige ich mich viel im Kuhstall unter anderem auf dem elterlichen Betrieb.   Dort bin ich auf dem elterlichen Betrieb zusammen mit meinen acht Geschwistern aufgewachsen. Dadurch habe ich gelernt mich durchzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Schon früh habe ich im Kuhstall und auf dem Acker mit angepackt und dabei die grünen Berufe für mich entdeckt.  
Sodass ich nach meinem erweiterten Realschulabschluss die Ausbildung zur Hauswirtschaftlerin absolvierte. Die landwirtschaftliche Ausbildung schloss sich an. Besonders wichtig war mir andere Betriebszweige kennenzulernen. Sodass ich neben der Milchviehhaltung auch die Betriebszweige Geflügel- und Mastschweinehaltung kennenlernen durfte. Selbstverständlich kam auch der Ackerbau nicht zu kurz. Nach der Ausbildung ging es für mich nach Lingen in die 1& 2-jährige Fachschule Agrarwirtschaft. Dort wurden wir optimal auf unseren Berufsweg vorbereitet. Nach der Fachschule zog es mich zum Winterkurs nach Oesede. Dort konnte ich viele wertvolle Erfahrungen fürs Leben sammeln. Danach ging es auch für mich ins Arbeitsleben und freue mich nun ganz Besonders ein Teil des Landvolkes in Lingen seien zu dürfen. Mein Aufgabenbereich besteht neben Teilen der Sozialberatung für Kranken-/ Pflege- und Alterskasse. Hauptsächlich aus der Organisation und Bearbeitung der Betriebs- und Haushaltshilfe. Zudem bin ich in der Beratung und Ausführungen der Grünen Dienstleistungen (sprich ZA-Handels, Dieselbeihilfe, GAP usw.) zusammen mit meiner Kollegin Kirsten Braakmann tätig. Das soll es von mir gewesen sein.
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit



Frauen in der Landwirtschaft



Cloppenburg-Emsland-Versicherungen

Unsere Dienstleistungen speziell in Landwirtschaft:

Zahlen Sie zu viel für Ihre Versicherungen?
Sind Sie auf der Suche nach dem “richtigen“ Versicherungsprodukt?
Haben Sie Ärger mit Ihrem Versicherer?
Oder ist alles rund um Versicherung unverständlich?

Dann sind Sie bei uns richtig!

• Je "besser" die Bedingungen für den Verbraucher sind,
umso umfangreicher ist der Versicherungsschutz und einfacher die
Schadenregulierung.
• Gern zeigen wir Ihnen den richtigen und schnellen Weg aus dem Irrgarten. In
einfachen und verständlichen Worten erklären wir die unterschiedlichen
Versicherungen.
• Die CEV GmbH bietet speziell auf die Landwirtschaft abgestimmte
Rahmenverträge

Wir sind an der Feuerwache in Meppen und im Grünen Zentrum in Aschendorf für Sie erreichbar.
Gerne kommen wir auch zu Ihnen auf den Hof.

Sie erreichen uns unter:
Frau Barbara Gladen (Büro Meppen) : 05931-9332452 oder 0179-4204608
Frau Jennifer Oer (Innendienst Aschendorf) : 04962-9131-313
Frau Jessica Hillmer (Geschäftsführerin) : 04962-9131-320



Regionale Produkte liegen im Trend

Die Nachfrage nach regionalen Produkten, die nachhaltig hergestellt wurden, steigt immer mehr. Frische Produkte aus der unmittelbaren Umgebung direkt vom Erzeuger ohne Zwischenhandel zum Endkunden erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Zudem sind Verkaufsautomaten eine sehr hygie-
nische Einkaufsmöglichkeit, was in den heutigen Zeiten ein wesentlicher Aspekt ist. Wir bieten mit unserem Verkaufsautomaten NonStop Shop eine ideale Möglichkeit der Direktvermarktung.
Egal ob für Supermärkte, Landwirte, Bäckereien, Fleischereien, Obst- und Gemüsehändler und andere Anbieter, der NonStop Shop ermöglicht es, den Kunden eine hygienisch einwandfreie, gesunde und regionale Einkaufsmöglichkeit zu schaffen.
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Verlässlich ist der aktuelle Füllstand einzelner Produkte stets verfügbar, Waren mit abgelaufener Mindesthaltbarkeit werden von dem Automaten selbstständig erkannt und aussortiert.
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Weitere Infos unter: https://www.nonstop-shop.de/

Immer auf dem neusten Stand bleiben mit der Landvolk-App:


Wenn Sie diese E-Mail (an: catharina.t.23@gmail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Vereinigung des Emsländischen Landvolkes e.V.
Catharina Thordsen
An der Feuerwache, 12
49716 Meppen
Deutschland

05931-9332111